Die richtige Lagerung entscheidet darüber, ob Ihr Holz trocken bleibt oder anfängt zu schimmeln. Ob Sie es Kaminholz, BRENNHOLZ DIRECT oder Feuerholz nennen: die Regeln sind dieselben, und es sind nur drei. Das Holz braucht Abstand zum Boden, Luft von allen Seiten und einen Schutz von oben. Auf dieser Seite lesen Sie, wie das draußen, in der Garage und im Haus aussieht, und wie lange Holz überhaupt lagern muss.
Wo muss ich mein Kaminholz lagern?
Der beste Platz ist trocken, luftig und vor Regen geschützt. Ein überdachter Platz im Garten schlägt die Garage, weil dort ständig Luft am Holz vorbeizieht und Feuchtigkeit abtransportiert wird. Eine Garage funktioniert ebenfalls, allerdings nur für Holz, das bereits trocken ist. Welcher Platz sich für Sie anbietet, hängt vor allem davon ab, wie viel Holz Sie einlagern und wie schnell Sie es verbrauchen.
Brennholz draußen lagern
Draußen lagert Holz am besten unter einem Unterstand mit festem Dach und offenen Seiten. Das Dach hält Regen und Schnee ab, die offenen Seiten sorgen für den Luftzug, der das Holz trocken hält. Wählen Sie eine Süd- oder Westseite, dort bekommt der Stapel Sonne und Wind. Halten Sie fünf bis zehn Zentimeter Abstand zur Hauswand, damit die Luft auch hinter dem Stapel zirkulieren kann, und lagern Sie das Holz nicht direkt an einer feuchten Mauer. Ein Stapel ohne Dach ist die schlechteste Lösung: das Holz nimmt bei jedem Regen wieder Wasser auf und trocknet zwischen zwei Regentagen nie vollständig durch.
Holz in der Garage lagern
In der Garage ist Holz vor Regen sicher, es fehlt aber die Luftbewegung. Deshalb gilt: nur bereits trockenes Holz in die Garage. Frisches Holz mit hoher Restfeuchte gibt seine Feuchtigkeit an die Garagenluft ab, und ohne Durchzug entstehen Schimmel, muffige Luft und im schlimmsten Fall Holzschädlinge. Öffnen Sie das Tor an trockenen Tagen für ein paar Stunden, dann bekommt der Stapel den nötigen Wechsel. Halten Sie außerdem Abstand zu Heizungsanlagen und Gefahrenquellen, und lagern Sie nicht so viel, dass Sie an den Stapel nicht mehr herankommen. Unser Holz ist ofengetrocknet auf unter 20 Prozent Restfeuchte und kann deshalb ohne Bedenken in die Garage, siehe ofengetrocknetes Kaminholz.
Kaminholz im Haus lagern
Im Wohnraum gehört nur der Vorrat für die nächsten Tage, nicht der Jahresbedarf. Ein Holzkorb oder ein Regal neben dem Ofen reicht völlig, und das Holz gewinnt dabei noch etwas: bei Zimmertemperatur verliert es die letzte Oberflächenfeuchte und brennt noch besser an. Bringen Sie kein feuchtes Holz ins Haus, denn feuchtes Holz gibt Schimmelsporen an die Raumluft ab. Halten Sie den Sicherheitsabstand zum Ofen ein, den der Hersteller vorgibt. Ideen zur Aufbewahrung im Wohnzimmer finden Sie unter Kaminholz im Wohnzimmer aufbewahren.
Wie muss ich mein Kaminholz lagern?
Wo Sie lagern ist die halbe Arbeit, wie Sie stapeln die andere. Lagern Sie das Holz mindestens zehn Zentimeter über dem Boden, damit Bodenfeuchtigkeit keine Chance hat, ins Holz zu ziehen. Eine Palette darunter ist dafür ideal, Steine oder Sand sind ungeeignet, weil sie Feuchtigkeit halten. Stapeln Sie in die Breite und nicht in die Tiefe: lange Reihen von maximal zwei Scheiten hintereinander, damit die Luft zwischen den Scheiten hindurchziehen kann. Legen Sie die Scheite mit der Rinde nach oben, dann läuft Wasser ab statt in das Holz zu ziehen.
Brennholz auf Paletten lagern
Eine Palette ist die einfachste Lösung für den Abstand zum Boden, kostet nichts und lässt Luft von unten an den Stapel. Bei uns kommt Ihr Holz bereits dicht gestapelt auf Paletten an, Sie können den Stapel also stehen lassen, wo der Fahrer ihn abstellt, und nur die Verpackung von der Oberseite entfernen. Wer mehr als eine Palette einlagert, stellt sie mit etwas Abstand nebeneinander statt direkt aneinander. Ganze und halbe Paletten finden Sie unter Brennholz auf Paletten, größere Mengen als LKW-Ladung.
Holz abdecken, aber richtig
Decken Sie den Stapel nur von oben ab, nie an den Seiten. Eine Plane, die über den ganzen Stapel gezogen und unten festgebunden wird, ist der häufigste Fehler bei der Holzlagerung: darunter entsteht Kondenswasser, das nicht entweichen kann, und aus trockenem Holz wird feuchtes Holz mit Schimmel. Wickeln Sie Holz auch nicht in Folie ein. Ein Dach, ein Wellblech oder eine Plane, die nur die Oberseite bedeckt und an den Seiten offen bleibt, ist genau richtig.
Wie lange muss Brennholz lagern?
Frisch geschlagenes Holz enthält rund fünfzig Prozent Wasser und muss vor dem Verbrennen unter zwanzig Prozent Restfeuchte kommen. Bei richtiger Lagerung im Freien dauert das ein bis zwei Jahre: Birke und Erle sind nach etwa einem Jahr fertig, Buche und Eiche brauchen zwei. Wer diese Zeit nicht hat oder nicht den Platz für zwei Jahresvorräte, greift zu ofengetrocknetem Holz. Das wird in Trockenkammern innerhalb einer Woche auf unter zwanzig Prozent gebracht und ist bei Lieferung sofort brennfertig, siehe Trocknungsprozess. Wie Sie die Restfeuchte selbst prüfen, lesen Sie unter wie feucht darf Brennholz sein, und was Sie mit bereits nassem Holz noch tun können unter nasses Brennholz schnell trocknen.
Zusammenfassung Lagerung
🔥 Trocken, luftig und von oben geschützt: ein Unterstand im Garten ist die beste Wahl. 🔥 Mindestens 10 cm über dem Boden lagern, am einfachsten auf einer Palette. Keine Steine, kein Sand. 🔥 5 bis 10 cm Abstand zur Wand, damit die Luft auch hinter dem Stapel zirkuliert. 🔥 In die Breite stapeln, nicht in die Tiefe: maximal zwei Scheite hintereinander. 🔥 Nur von oben abdecken, niemals seitlich einpacken und niemals in Folie wickeln. 🔥 In die Garage und ins Haus gehört ausschließlich Holz, das schon trocken ist.
Häufige Fragen zur Lagerung von Brennholz
Wo lagert man Brennholz am besten?
Unter einem Unterstand im Garten: festes Dach gegen Regen, offene Seiten für den Luftzug. Eine Garage ist die zweitbeste Wahl und nur für Holz geeignet, das bereits trocken ist.
Kann man Brennholz in der Garage lagern?
Ja, wenn das Holz trocken ist. Ohne Luftbewegung gibt feuchtes Holz seine Feuchtigkeit an die Garagenluft ab, was zu Schimmel und muffiger Luft führt. Öffnen Sie das Tor an trockenen Tagen für einige Stunden.
Darf ich Brennholz mit einer Plane abdecken?
Nur von oben. Eine rundum geschlossene Plane erzeugt Kondenswasser, das nicht entweichen kann, und macht trockenes Holz wieder feucht. Die Seiten bleiben immer offen.
Wie lange muss Brennholz lagern?
Frisches Holz braucht im Freien ein bis zwei Jahre, bis es unter zwanzig Prozent Restfeuchte liegt. Birke und Erle etwa ein Jahr, Buche und Eiche zwei. Ofengetrocknetes Holz ist sofort brennfertig.
Wie hoch über dem Boden muss Holz gelagert werden?
Mindestens zehn Zentimeter. Eine Palette unter dem Stapel reicht und lässt zusätzlich Luft von unten an das Holz.
Wie viel Abstand braucht der Stapel zur Wand?
Fünf bis zehn Zentimeter. So kann die Luft auch hinter dem Stapel zirkulieren und die Wand bleibt trocken.
Kann man Brennholz im Wohnzimmer lagern?
Ja, aber nur den Vorrat für einige Tage. Bei Zimmertemperatur verliert das Holz die letzte Oberflächenfeuchte und brennt besser an. Feuchtes Holz gehört nicht in den Wohnraum, weil es Schimmelsporen an die Raumluft abgibt.